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Wer zur Zitadelle Spandau will, einer der bedeutendsten Festungen der Renaissance in Europa, geht über die Helmbrücke. Sie führt über den Graben vor der Festung und entstand zwischen 1938 und 1942 als neuer Zugang zur Zitadelle. Den Namen verdankt sie ihrem Geländer: Es ist mit Helmen aus verschiedenen Epochen geschmückt, von antiken Formen bis zu modernen Ausführungen. So zeigt es, wie sich militärische Kopfbedeckungen über die Jahrhunderte entwickelt haben. Die Schmiedearbeiten aus Guss- und Schmiedeeisen stammen vom Berliner Metallkünstler Fritz Kühn. Im Volksmund heißt die Brücke deshalb auch „Mützenbrücke“. Das ist ein typisches Beispiel dafür, wie Berliner ihren Wahrzeichen treffende Spitznamen geben. Von hier ist es nur ein kurzer Weg in den mittelalterlichen Kolk und die Spandauer Altstadt.

Quellen:

Text: siehe Text · zuletzt aktualisiert am 29.09.2026

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